Unser Programm
Zur Kommunalwahl 1984 traten die Grünen nach ihrer Gründung Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Bayern kein gesetzlich Nachdem die Grundschule mit unserer Zustimmung an dem heutigen Standort Die Asbest- Sanierung des Gymnasiums wurde abgeschlossen. Nun beginnt Bezahlbarer Wohnraum gerade auch für Familien ist in Gauting ein (Siehe Bauen) Zur Zeit sind in Gauting zwölf Menschen obdachlos, darunter auch Der Alltag von vielen Frauen unterscheidet sich noch immer grundlegend Ein beträchtlicher Anteil der Gautinger Bevölkerung ist über Der Seniorenbeirat, durch einen Antrag der Grünen initiiert, Für Seniorinnen ist das Leben in der vertrauten Umgebung sehr wichtig. Wir wollen langfristig das Konzept "Betreutes Wohnen" verwirklichen Menschen, die stationärer oder ambulanter Pflege bedürfen, Die Auswirkungen der hochfrequenten Strahlung auf unsere Gesundheit Die Skandale um BSE und Maul- und Klauen- Seuche machen deutlich, dass Seit Jahren wird die Wasserqualität gemessen und veröffentlicht. Dabei fallen die erhöhten Werte für Kolibakterien auf. Die Gauting steht vor großen Herausforderungen und wird sich in den Große Teile von Gautinger Flur sind als Landschaftsschutzgebiet Wir wollen, dass die verschiedenen Ortsteile der Gemeinde ihren eigenen Deshalb stehen wir ein für: Bezahlbarer Wohnraum ist in Gauting und seinen Ortsteilen Mangelware, Im Ortszentrum steht die Umgestaltung des Bahnhof- Areals und der Bahnhofstrasse Wir setzen uns ein für die Neugestaltung eines attraktiven Ortszentrums Die vorhandenen Bausünden dürfen nicht der Maßstab sein, Schritt für Schritt wollen wir diese Vorhaben bei einer soliden Wir fordern langfristig die attraktive Gestaltung des Bahnhofareals Ein besonderes Augenmerk ist auf die bauliche Entwicklung entlang der Es ist für uns wichtig, dass der Umbau des Don Bosco Heimes in Nach dem Konkurs der Mühle liegen nun Pläne für eine Die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets in Gauting wird die Probleme Weil in Gauting keine weiteren Gewerbegebiete auf Grund von Landschaftsschutz Voraussetzungen für unsere Zustimmung sind: Bündnis 90/Die Grünen wollen die regionale Wirtschaftskreisläufe Das Gautinger Verkehrsproblem ist weiterhin ungelöst – in der öffentlichen Der 40- Minuten- Abstand zwischen den beiden letzten S- Bahnen soll Aufhebung der für Gauting ungünstigen Zahlgrenze Aufzug am S- Bahnhof in Stockdorf Wir befürworten wegen der hohen Belastung der Anwohner diese Ortsumgehungen, Reduzierung des CO2- Ausstoßes, weg von Atom, Kohle und Öl, Der einfachste Weg zur Verminderung des CO2-Ausstosses ist das konsequente Der Antrag der Grünen für einen Wechsel von Atomstrom zu einem In unserer Gemeinde befinden sich wer wertvolle Naturräume für Die Gemeinde hat sich einzusetzen für die Pflege und den Erhalt: Die Bannwaldgebiete rund um Gauting sind durch gemeindliche Vorhaben Die Gemeinde hat sich für die Pflege von weiteren Biotopen zum Regenerationszonen und Rückzugsgebiete für die bedrohte Tier- Die Vernetzung von Biotopen sollte einen weiteren Beitrag zum Artenschutz Das Wasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Deshalb hat auf kommunaler Die Trinkwasserschutzgebiete sind verstärkt zu schützen und Zum Abbau der Nitrat-und Pestizideinträge in Grund- und Trinkwasser Die Gemeinde Gauting hat ein reges kulturelles Leben mit einem breitgefächertem Dies ist alles als andere als selbstverständlich. Vielmehr bedarf Der "Remisenförderverein" zum Erhalt der Remise wird von uns bei Entsprechend der Einwohnerzahl hat sich die Gemeinde Gauting anteilig Die Gautinger Sportvereine sind angemessen zu fördern, so dass Wir wollen die Finanzen der Gemeinde solide und nachhaltig gestalten. Die Finanzen der Gemeinde Gauting befinden sich in einem schlechten Nach Gymnasium, Grundschule, Schloß Fußberg und dem Rathaus Zusätzliche kommunale Pflichtaufgaben müssen die GemeindenUnser Programm für Gauting und Stockdorf
Vorwort
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
zum ersten Mal bei den Gemeinderatswahlen in Gauting an. Damals erzielte
Joachim Bender das Mandat. 1990 wurden erstmals zwei Vertreterinnen Beatrice
Cosmovici und Joachim Bender in den Gemeinderat gewählt. 1996 erzielten
die Grünen mit Beatrice Cosmovici und Ulrike Deeg wieder zwei Mandate.
Zur Kommunalwahl am 3. März 2002 stellen wir uns nun zum vierten Mal zur Wahl.
Gemeinsam wollen wir zu einer ökologisch und sozialen Politik beitragen und sind offen und dankbar für Anregungen aller Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen.
Auf den folgenden Seiten finden Sie unser Programm für die Arbeit im neu zu wählenden Gemeinderat. Außerdem stellen wir Ihnen unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor.
Für weitergehende Informationen können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir freuen uns über Ihren Besuch an einem unserer Infostände oder besuchen Sie die Homepage der Grünen im Ort. Adresse: www.gruene.de/gauting
Inhalt
Vorwort
Lebendige Demokratie
Kinder und Jugend
Familie und Frauen
Seniorinnen und Senioren
Gesundheit
Bauen und Gewerbe
Verkehr
Energiewende und Klimaschutz
Umweltschutz
Kultur
Haushalt
Unsere Kandidatinnen und KandidatenLebendige Demokratie
Lokale Agenda 21, bürgerfreundliche Verwaltung, Bürgermitgestaltung
Demokratie lebt von dem aktiven Interesse der Menschen an der Gesellschaft.
Sie ist aber nur dann eine lebendige Form des Zusammenlebens, wenn die
Menschen an politischen Entscheidungen, die sie betreffen, wirklich teilhaben
dürfen. Besonders wichtig hierfür ist die Beteiligungan Entscheidungsprozessen und die Nachvollziehbarkeit dieser Entscheidungsprozesse.
Ganz unmittelbar sollte dies auf der kommunalpolitischen Ebene angewendet
werden. Demokratie wird so für jeden erlebbar und motiviert, Verantwortung
für die Ortsgemeinschaft gemeinsam zu tragen. Grundlegend für
das Teilhaben am Entscheidungsprozess sind die Bereitstellung der Informationen
sowie die gemeinsame Suche mit den politisch Verantwortlichen und den Bürgerinnen
nach neuen Formen und Wegen der bürgerschaftlichen Mitgestaltung.
Zur schnellen und aktuellen Information der Bürgerinnen ist das
Internet hervorragend geeignet. Weitere Voraussetzungen für eine vorbildliche
demokratische Gemeinde Gauting sind die Möglichkeiten des Bürgerentscheides und eine bürgerorientierte Gemeindeverwaltung.Lokale Agenda 21 in Gauting
Die Befunde wachsender globaler Probleme mit teilweise irreversiblen
Folgen und zunehmender globaler Verflechtungen waren Ausgangspunkt und
Grundlage für die größte multilaterale Konferenz der Menschheitsgeschichte,
die 1992 in Rio de Janeiro stattfand. Die Agenda 21, ein Dokument dieser
Konferenz, beschreibt das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung
und nennt hierfür Ziele, Maßnahmen und Umsetzungsmöglichkeiten. Starke Unterstützung erhofft man sich weltweit von den Kommunen, die in einem ständigen Dialog
mit "ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft"
Lösungen zu ökologischen, ökonomischen und sozialen Aufgaben
erarbeiten sollen.
Die Sorge um den Zustand unserer Erde und um den Erhalt einer lebenswerten
Welt für unsere Kindeskinder macht es notwendig, auch in Gauting nachdrücklich
für dieses Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung zu werben.
Ein Problembewusstsein für die Belange der Agenda 21 ist in der
Öffentlichkeit bisher nur gering vorhanden. Die Bevölkerung muss
hierüber mit geeigneten und wirksamen Mitteln informiert werden. Die
bestehenden und geplanten Aktivitäten des Agenda- Kreises Gauting
sollten deshalb mit allen Kräften unterstützt werden. Eine enge
und konstruktive Kooperation mit Gemeinderat und Verwaltung ist anzustreben.Bürgerfreundliche Verwaltung
Aufbau eines gemeindlichen Informationsnetzes im Internet:
alle Sitzungstermine, öffentliche Gemeinderatsunterlagen, Gutachten,
Protokolle und Abstimmungsergebnisse.
Stand der Planung und Möglichkeiten zur Stellungnahme
Verkehrskonzepte, Kultursaal usw.Bürgermitgestaltung
Gemeinderatssitzung; wenn jedoch durch eine Frage nicht nur die/der Bürgermeisterin
angesprochen ist, sollen - in Abweichung zur bisherigen Praxis - auch andere
Gemeinderatsmitglieder antworten dürfen.
und Gemeinderatssitzungen in den Ortsteilen
Entscheidungen (z.B. Leitbild für ein zukunftsfähiges Gauting,
Gewerbegebiet)
Agenda- Kreis Gauting und dem Seniorenbeirat mit ihren Ergebnissen und
Forderungen
gestellt werden und sie auf Antrag ein Rederecht erhalten.
kein Jugenbeirat bestehtKinder und Jugend
festgelegtes Recht auf einen Kindergartenplatz. Wir halten es aber für
eine vordringliche Aufgabe der Gemeinde, diesem Bedarf gerecht zu werden
und die Betreuungsangebote zu verbessern.
Waldkindergarten, wird ausdrücklich begrüßt und unterstützt.
und Buchendorf und Neubaugebieten
Schulen, Kindergärten usw. und der Gemeinde erfolgen.
"Netz für Kinder" sowie das "Eltern-Kind-Programm"
(EKP) und Schule der Phantasie sollen weiterhin finanziell unterstützt werden.Grundschule
saniert worden ist und eine Turnhalle erhalten hat, steht als nächste
Herausforderung die Umgestaltung des Pausenhofes in einen "Erlebnishof"
an.
Arbeitsgruppen.Weiterführende Schulen
die Sanierung der Realschule und der Umbau zur sechsstufigen Realschule.
werden.
und sozial benachteiligte Jugendliche an den SchulenJugend
Sollte mit der Neugestaltung des Rottenfußer Parkplatzes an eine
Verlegung des JUZ gedacht werden, sind der Trägerverein des JUZ und
die Jugendlichen sofort in die Planungen mit einzubeziehen.
und Einbindung in demokratischen EntscheidungenFamilien und Frauen
großes Problem. Wir appellieren an einheimische Bauherren, den Mietwohnungsbau
für junge Gautinger Bürgerinnen zu fördern.Obdachlose Menschen
eine Familie mit Kindern. Erschwinglicher Wohnraum wird selten angeboten
und die Wartelisten für Sozialwohnungen sind voll. Daher fordern wir
eindringlich die Bereitstellung von Unterkünften für obdachlose
Menschen.Frauen
von dem der Männer. Die meisten Frauen tragen den Hauptteil der Doppelbelastung
von Beruf, Haushalt und der Kinderversorgung. Außerdem sind Frauen
und Mädchen oft Opfer männlicher Gewalt im öffentlichen
Raum, ebenso in Ehe und Partnerschaft. Wir wollen, dass
werden z.B. Frauenstellplätze, Beleuchtung usw.
von Frauen orientiert. So sollten zahlreiche Routen in häufigem Takt
bedient werden zu Kindergärten, Schule und Ortszentrum.
OrtsteilenNotruf und Frauenhaus
Einrichtungen wie der Verein "Frauen helfen Frauen" (Frauennotruf) finanziell
unterstützt werden.
Gauting ein finanzieller Beitrag geleistet werden.Seniorinnen und Senioren
Seniorenbeirat, betreutes Wohnen, ganzheitliche Pflege, altengerechtes
Bauen, Veranstaltungen
65 Jahre alt. Diese Altersgruppe stellt sehr unterschiedliche Anforderungen
an das Freizeitangebot vor Ort, das Wohnen, an öffentliche Einrichtungen
und das Verkehrswesen.
ist ein wichtiges Instrument zur Durchsetzung und Formulierung dieser Interessen.Freizeitangebot und Bürgerbus
Würmtal muss ausgebaut und vernetzt werden. Die Gemeinde soll diese
Vernetzung fördern und Fahrten in Nachbarorte mitorganisieren.
werden.Leben und Wohnen
Deshalb müssen alle Alternativen zur Heimunterbringung finanziell
und organisatorisch unterstützt werden.
und neue Wohnmodelle für "Alt Und Jung" entwickeln.
brauchen für eine ganzheitliche Pflege unsere Soforthilfe, um die
Folgen der restriktiven Abrechnungsvorschriften und des katastrophalen
Pflegeschlüssel abzufedern. Daher fordern wir:
Gemeindliche Zuschüsse zu den Personalkosten der ambulanten Betreuung
im Würmtal
Gemeindliche Zuschüsse für die personelle Ausstattung im Pflegebereich
des Gautinger AltenheimesGesundheit
Elektrosmog durch Mobilfunk, gesunde Ernährung, Qualität des
WürmwassersElektrosmog
durch den Ausbau des Mobilfunknetzes sind umstritten. Grenzwerten schaffen
kein Vertrauen. In Deutschland sind sie 100mal höher als in der Schweiz.
Die Risiken der hochfrequenten Strahlung können derzeit nicht abgeschätzt
werden. Deshalb hat der Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren
des Mobilfunks oberste Priorität.. Auf Gemeindeebene fordern wir:
Rechtzeitige Information der Öffentlichkeit über jeden eingehenden
Antrag auf Neuerrichtung bzw. Änderung einer Sendeanlage.
Sendeanlagen dürfen nicht in der unmittelbaren Nähe von sensiblen
Bereichen wie Schulen, Altersheimen, Kindergärten oder Wohngebieten
errichtet werden.
Ausschöpfung der planungsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten
durch Ausweisung geeigneter Standorte in der Bebauungs und FlächennutzungsplanungGesunde Ernährung
die industrielle Landwirtschaft zu einem immer größeren Risiko
für Mensch und Natur wird und wie notwendig der Wechsel zur ökologischen
Landwirtschaft ist.
Ökologische Nahrungsmittel sollen deshalb bei allen öffentlichen
Einrichtungen und Veranstaltungen angeboten werden (z.B. Hort, Pausenverkauf
an Schulen, Weihnachtsmarkt, usw.).
Öffentlichkeitsarbeit für die "Biohöfe" in der GemeindeWürmwasserqualität
Ursache soll erforscht und behoben werden, damit das Baden in der Würm
gesundheitlich unbedenklich wird.Bauen und Gewerbe
nächsten Jahren stark verändern. Der Siedlungsdruck wird sich
fortsetzen und Wohnraum noch knapper werden. Geplante Großprojekte
wie das Gewerbegebiet in Oberpfaffenhofen und das Biotechnik- Zentrum in
Planegg- Martinsried werden die Situation noch verschärfen.Bauleitplanung
oder als Bannwald geschützt. Dementsprechend ist keine (weitere) Bebauung
in folgenden Bereichen zuzulassen:
im Grubmühler Feld (auch bei Grubmühl)
bei der Reismühle
auf dem unbebauten Teil der Rodungsinsel um Buchendorf
in sämtlichen Bannwaldgebieten
Eine Zersiedelung der Landschaft lehnen wir ab.Ortentwicklung
gewachsenen Charakter bewahren. Baulicher Wildwuchs und rasende Autos sollen
nicht das Ortsbild bestimmen.
die Erhaltung städtebaulicher Ensembles (z.B. Kolonie Gauting, Dichterviertel
Stockdorf) und charakteristischer Gebäude (z.B. E-Werk)
die Erhaltung des dörflichen Charakters von Unterbrunn, Oberbrunn
und Hausen
eine maßvollen Schaffung neuen Baurechts. Dabei akzeptieren wir eine
angemessene Verdichtung im Ort.Wohnen
insbesondere für junge Familien und Personen mit niedrigen Einkommen.
Die Verwaltung soll jährlich einen Bericht über den aktuellen
Stand und die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt (Länge der Warteliste
für Sozialwohnungen, Anzahl der Anträge auf Wohngeld, die Situation
der obdachlosen Menschen) vorlegen.
Bei der Ausweisung neuen Baurechts soll Mietwohnungsbau und sozialer Wohnungsbau
bevorzugt werden.
Die Ausweisung von neuem Baurecht erfordert zwingend ökologische Ausgleichsmaßnahmen.
Bei der Schaffung neuen Baurechts ist (soweit rechtlich zulässig)
eine größtmögliche Wertabschöpfung zugunsten der Gemeinde
zu erreichen.Ortsmitte
an. Das Don Bosco Heim soll umgebaut werden in ein Haus für Bürgerinnen
und Bürger, in dem Kultur und sonstige Veranstaltungen eines vielseitigen
Ortslebens stattfinden.
mit einem Markplatz, der Jung und Alt zum Verweilen einlädt.
um weitere geschehen zulassen. Deshalb setzen wir uns für eine breite
öffentliche Diskussion gemeinsam mit Bürgerinnen und Geschäftsleuten
ein, um ein Leitbild und ein Ortentwicklungskonzept zu erarbeiten.
Finanzierung verwirklichen. Wir haben Visionen aber finanzielle Abenteuer
kommen mit uns nicht in Frage.Bahnhofsgelände
und den Ausbau des Bahnhofgeländes zu einem "Mobilitätszentrum"
mit S-Bahn, Bus, Taxi, Statt- Auto, Fahrrad- Zentrum mit Verleih und Werkstatt
nach den Vorstellungen, die in dem Workshop "Bahnhof" des Agenda Arbeitskreises
Gauting entwickelt wurden.Bebauung am Hauptplatz
Hier soll der städtebaulichen Entwicklung durch einen Bebauungsplan
Richtlinien vorgegeben werden. Ziel ist eine ansprechende Gestaltung der
Gebäude und der Freiflächen im sensiblen Uferbereich der Würm.
Zusätzlicher Steg für Fußgänger und Radfahrer neben
der WürmbrückeDie Würm als"Lebensader von Gauting"
Würm zu legen. Unser Ziel ist, dass die Würm und ihre Uferbereicheauch
im Zentrum wieder als "Lebensader von Gauting" erfahrbar werden.Haus für Kultur und Begegnung im Don- Bosco- Heim (DBH)
ein Haus der Kultur und der Begegnung schrittweise erfolgt. Mittelfristig
ist der Montessori- Kindergarten im DBH zu erhalten. Alle Planungen, ob
Kindergarten oder Jugendzentrum, sind in vorheriger Absprache mit den jeweiligen
Trägern zu treffen, um Offenheit und Transparenz zu garantieren.Reismühle
neue wirtschaftliche Nutzung vor. Bündnis 90/Die Grünen werden
wachsam darauf achten, dass keine neuen Gebäude entstehen und keine
Umwidmung in Wohnnutzung stattfindet. Neue Nutzungen müssen der sensiblen
Lage im Außenbereich gerecht werden und eine landschaftsplanerische
Gestaltung beinhalten.Gewerbe
Gautinger Gewerbetreibender nicht lösen, da die hohen Grundstücks-
und Entwicklungskosten hohe Quadratmeterpreise zur Folge haben. Trotzdem
muss es Ziel einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik sein, die Einnahmen
der Kommune zu verbessern.
und Bannwald ausgewiesen werden können, befürworten wir eine
verkleinerte, zeitlich gestreckte Entwicklung des Gewerbegebiets Oberpfaffenhofen
auf Gautinger und Gilchinger Flur.
der Trinkwasserschutz ist gewährleistet.
eine südliche Verkehrsanbindung an die Lindauer Autobahn
eine zeitlich gestreckte Entwicklung
ökologische Ausgleichsmaßnahmen
Sämtliche Folgekosten werden vom Projektentwickler übernommen.
Wir setzen uns auf überregionaler Ebene für die Schaffung eines
kommunalen Finanzausgleichs ein. Gauting ist auf Grund seiner geographischen
Lage in seiner gewerblichen Entwicklung behindert. Gemeinden dürfen
nicht auf Kosten einer nachhaltigen Entwicklung ihre ökologische Basis
im Wettbewerb um Gewerbeflächen zerstören.
stärken und ausbauen: z.B. unterstützen wir die Regionalvermarktung
der Produkte "Starnberger Land".Verkehr
Wahrnehmung reduziert sich dieses Problem in erster Linie auf den Autostau
am Hauptplatz. Bündnis 90/Die Grünen setzen die Prioritäten
dagegen auf eine Verbesserung der Situation für Fußgänger
und Radfahrer – neben dem öffentlichen Nahverkehr der einzigen ökologischen
Alternative für das Gautinger Verkehrsproblem. Im Ort sollten Straßen
nicht nur Verbindungswege, sondern auch Lebensraum sein. Fußgänger
und Radfahrer vor Autofahrern!
Neuerrichtung von zusätzlichen Fußgängerinseln
Gauting weist eine Vielzahl Tempo 30-Zonen auf. Diese gilt es zu erhalten
und gezielt auszubauen.
Die dritte Fahrspur über die Würmbrücke ist inzwischen beschlossen;
wird aber den Stau in den Stoßzeiten nicht verhindern können.
Wichtig bei jedem Neubau ist eine Verbesserung der für Radfahrer gefährlichen
Situation auf der Würmbrücke. Wir fordern separate Rad- und Fußgängerwege
(und von dort sichere Hilfen für eine Wiedereingliederung des Radfahrverkehrs
in den Verkehrsfluß).
Die kommunale Verkehrsüberwachung hat unsere Straßen sicherer
gemacht und muss beibehalten werden. Insbesondere an Ortseinfahrten der
Ortsteile Buchendorf, Königswiesen, Hausen, Unter- und Oberbrunn fahren
noch immer viele Verkehrsteilnehmer zu schnell. Eine verstärkte Geschwindigkeitsüberwachung
an diesen Stellen sollte die Sicherheit der Anwohner weiter erhöhen.
Die Situation in der Unterführung Königswiesen ist insbesondere
für Kinder gefährlich. Wir befürworten eine Verbreiterung
des Gehweges. Außerdem soll geprüft werden, ob die Aufstellung
einer Ampel zusätzliche Sicherheit bringt.
S-Bahn
ist zumindest zwischen Gauting und Pasing möglich und muss als gemeinsames
Anliegen aller Würmtalgemeinden vertreten werden.
durch eine zusätzliche Fahrt auf 20 Minuten verkürzt werden.
regionales Buskonzept Würmtal
Absprachen die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu
erhöhen.
Bürgerbus
muss erhalten bleiben.
überörtliche Radwege
mangelhaft. Wir setzen uns insbesondere für sichere, gut beleuchtete
Radwege- Verbindungen nach Germering und Neuried bei den für diese
Strecken zuständigen Landratsämtern ein.
Die Nordbrücke durch das Grubmühler Feld lehnen wir weiterhin
ab.
Ortsumgehungen Ober- und Unterbrunn
werden den Durchgangsverkehr durch Ober- und Unterbrunn verstärken.
Wir sehen die Entwicklung einer Würmtalparallele (mit den Ortsumgehungen
von Unter- und Oberbrunn) mit Sorge, weil zusätzlicher Verkehr angezogen
wird.
werden uns allerdings dafür einsetzen, dass der Landschaftsverbrauch
durch diese neuen Straßen minimiert und auf Biotope Rücksicht
genommen wird.
Ein Schließen des Autobahnrings im Süden (durch das Würmtal)
lehnen wir ab.Energiewende und Klimaschutz
hin zu effizienter Nutzung von Energie, Sonne, Wind, Wasser und Biomasse
– das ist das Ziel Grüner Energiepolitik in Gauting.
Energiesparen: Das kann über eine bessere Wärmeisolierung, energetisch
günstige Ausrichtung von Gebäuden und durch Energiespargeräte
in Wohnhaus und Gewerbe erfolgen.Energieeinsparung
Wir fordern, dass die Gemeinde Gauting beim Energie sparen eine Vorreiterrolle
einnimmt.
Regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit zur Energieeinsparung
Kommunales Energiesparförderprogramm, angepasst an den Finanzhaushalt
der Gemeinde.
Wie bei den Planungen für die Energieversorgung des Freibades ist
bei jedem kommunalen Objekt (Neubau, Sanierung) eine ökonomische und
ökologische Bewertung der Energieversorgung vorzunehmen.
Ein großes und wichtiges Potenzial für Energieeinsparung stellt
der Verkehr dar. Wir wollen eine Verbesserung des Öffentlichen Personen
- Nahverkehrs anstelle des Individualverkehrs.Förderung der erneuerbaren Energien: Sonne, Wind, Wasser und Biomasse
ökologischen Stromanbieter wurde angenommen. Erstmals bezieht die
Gemeinde für alle ihre Gebäude umweltfreundlichen Strom..
Öffentlichkeitsarbeit für erneuerbare Energien und Beratung der
Bürgerinnen beim Wechsel des Stromanbieters
Finanzielle Förderung bei Installation einer Solaranlage, wie es in
den Gemeinden Planegg und Gräfelfing geschieht.
Bezuschussung von Anlagen, die durch Spenden finanziert werden (z.B. Photovoltaikanlage
der evangelischen Kirchengemeinde in Stockdorf).Natur- und Umweltschutz
Pflanzen und Tiere, die besonders schützenswert sind. Daraus erwächst
für unsere Gemeinde die verantwortungsvolle Aufgabe zu deren sachkundigen
Pflege. Wir wollen einen " Runder Tisch" anregen mit dem Bund Naturschutz,
dem Landesbund für Vogelschutz, Bauhof und Gemeinde, um gemeinsam
die erforderlichen Pflegemaßnahmen festzulegen.Landschaftsschutz
der Landschaftsschutzgebiete im Grubmühler Feld und im Bereich der
Reismühle
des Naturdenkmals "letzte Dulln"
des Naturdenkmals "Stockdorfer Osthang"
der zahlreichen Feuchtbiotope
Jede zusätzliche Bebauung in den Landschaftsschutzgebieten wird abgelehnt.
nicht anzutasten.
Beispiel für das Vogelschutzgebiet und die Flutmulde im Grubmühler
Feld, den "TSV- Weiher" usw. einzusetzen.Tier- und Pflanzenschutz
und Pflanzenwelt sind insbesondere im Grubmühler Feld, am Osthang
von Stockdorf und im Würmbereich auszuweisen sowie durch Hinweisschilder
und Zäune zu schützen.
leisten.Trink- und Grundwasserschutz
Ebene der Trinkwasser- und Bodenschutz und die Einsparung von Trinkwasser
besondere Bedeutung. Die vorbildliche Versorgung durch den Würmtal-
Zweckverband soll auch in Zukunft bestehen. Die Privatisierung der Trinkwasserversorgung
lehnen wir ab.
zu erweitern. Der Würmtalzweckverband soll Flächen im Umfeld
von Trinkwasserschutzgebieten aufkaufen und für die Nutzung im ökologischen
Landbau verpachten.
sind Umstellungen landwirtschaftlicher Betriebe auf ökologischen Landbau
zu fördern.Kulturelles Leben im Ort
Angebot, das nur durch das unermüdliche Engagement Einzelner zu Stande
kommt.
es für die Zukunft einer behutsamen, koordinierenden Unterstützung,
die begleitet wird durch wohlüberlegte Zuschüsse und Ausfallbürgschaften.Remise
der Sanierung unterstützt. Dieses zusätzliche Raumangebot steht
nicht in Konkurrenz zum Haus der Kultur (Don Bosco Heim).Volkshochschule
an den Zuschüssen zu beteiligen.Sport
ein breites Angebot an gewährleistet ist und die Mitgliedsbeiträge
für alle Einkommensgruppen erschwinglich bleiben. Auch außerhalb
der Vereine sollen sportlichen Initiativen gefördert werden.Haushalt
Zustand. Die letzten Haushalte konnten nur durch Grundstücksverkäufe
ausgeglichen gestaltet werden. Steigende Schulden für die nächsten
Jahre sind prognostiziert. Gleichzeitig stehen viele neue Projekte an.
müssen auch die Realschule und das Gautinger Straßennetz noch
saniert werden. Die Pläne für das Ortszentrum (Kultursaal, Bahnhofsgelände)
sind oben ausführlich beschrieben.
wegen neuer staatlicher Gesetze und Vorgaben erfüllen.
Vor diesem Hintergrund muss jede Maßnahme intensiv auf ihre
Finanzierbarkeit geprüft werden (auch der Kultursaal, die Umgestaltung
des Bahnhofgeländes) und unter Umständen aufgeschoben werden.
Nur die dringlichsten Straßensanierungen sollen nach einer Prioritätenliste
schrittweise verwirklicht werden.
Die Rathausverwaltung muss (noch) wirtschaftlicher arbeiten. Dazu
benötigt Gauting einen Kämmerer, der den Einsatz der Mittel
koordiniert und überwacht.
Um angesichts knapper Mittel gezielt Prioritäten setzen und
(langfristig) Schulden abbauen zu können, ist die Einrichtung
von Budgets notwendig.
Der Haushalt muss noch transparenter werden. Unter anderem fordern
wir einen jährlichen Rechenschaftsbericht des Bauhofs. Freiwillige
Leistungen des Bauhofs sind (gemeinsam mit der Bauhof- Leitung) einer Prüfung
zu unterziehen.Kandidatinnen und Kandidaten
Name Beruf Ortsteil Beatrice Cosmovici psycholog. Assistentin Stockdorf Jens Rindermann Lehrer Gauting Stephen Schöndorf Japanologe Gauting Sylvia Rindermann Krankengymn. Gauting Ulrike Deeg Krankenschw. Gauting Josef Kunkel Ingenieur Gauting Heidi Meinzolt-Depner Oberstudienrätin Stockdorf Anne-Marie Franke Kommunikat. -Designerin Stockdorf Eva Gebhardt Dipl. Sozialpädagogin Gauting Otto Schedel Elektotechniker Gauting Irmtraud Sandel Krankenschw. Gauting Wigbert Cramer Kaufmann Buchendorf Brigitte Lobisch Lehrerin Gauting Julius Muschaweck Physiker Gauting Susanne Rebholz Architektin Königsw. Eckhard Bruchner Pfarrer Gauting Rudolf von Mosch Arzt Gauting Heinrich Klug Konzertmeister Buchendorf
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